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Autor: myriamcarlayuna

Den Botschaften der Natur lauschen

Den Botschaften der Natur lauschen

Dem Gras beim Wachsen zuhören

Die Zeit des Wachstums ist gekommen. Viele Blüten gehen jetzt auf. Krokusse, Forsythien, Tulpen und Narzissen. Die Sonne kann schon richtig heiß werden und bald schlagen die Bäume aus. Hast Du auch das Gefühl, dass die Vegetation bald explosionsartig ins Wachstum gehen wird? Und hast Du heute schon dem Gras beim Wachsen zugehört? Oder den Tauben beim Gurren und den Bäumen beim Rauschen?

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Runen – Magische Zeichen

Runen – Magische Zeichen

Runenschrift in all ihren Facetten

Der Legende nach hat der nordische Gott Odin die Runen empfangen, nachdem er 9 Tage und 9 Nächte an der Weltenesche Yggdrasil kopfüber hing. Dieser wissensdurstige Gott opferte sich an sich selbst und konnte in der neunten Nacht die Runen am Stamm der Weltenesche erkennen. Er empfing auch ihre tiefere Bedeutung, die schöpferischen Kräfte und Prinzipien der Welt zu nutzen und zu lenken. Die Runen waren Schriftzeichen in germanischen Stammesgebieten. Dabei wurden sie nie für die Alltagskommunikation benutzt, wohl aber um bestimmte Verdienste und Taten einzelner Individuen in Stein zu meißeln und zu verewigen. Und im Mittelalter auch parallel zur lateinischen Schrift für die Texte der Gelehrten. Aber ich denke, Du kennst Runen vermutlich eher als magische Zeichen, mit denen Zauber gewirkt wurden und noch werden. Oder als Werkzeuge zum Orakeln.

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Runenlieder – magische Gesänge

Runenlieder – magische Gesänge

Beschwörende Gesänge aus Finnland, Russland und Estland

Bei meinen Vorbereitungen für den heutigen Artikel bin ich eingetaucht in eine alte, magische Welt, in der die Menschen eine starke Bewusstheit über die Wirkung ihrer Handlungen in ihrer direkten Umgebung hatten. Eine archaische Welt, in der alle Arbeit von Hand geschah und begleitet wurde von einfachen und eindringlichen Gesängen. Ich spreche von der finnisch-ugrischen Tradition der Runenlieder – Runolaulu genannt. Beschwörende Worte, Arbeitslieder, alte Mythen oder abends vorm Feuer sitzend improvisierte Verse über das am Tage Erlebte.

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Crow Moon

Crow Moon

Der Krähenmond

Der Vollmond im März wird bei vielen Stämmen Nordamerikas als „Crow Moon“, als „Krähenmond“ bezeichnet. Bei manchen auch der Vollmond im Februar. Es ist eine Übergangszeit. Die Luft wird milder, Winde beginnen sanft oder auch stürmisch zu wehen. Wenn es noch letztes Eis gibt oder Schnee dann schmelzen sie nun. Es regnet vermehrt und man spürt schon die Wachstumskräfte der Erde. Bald kann gesät und gesetzt werden. Die Zugvögel kehren zurück und so müssen die Krähen ihre Reviere verteidigen. Man hört sie krächzen und sieht, wie sie sich versammeln.

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Ein Lied voller Vorfreude

Ein Lied voller Vorfreude

Biodh an deoch seo’n làimh mo rùin

Es ist Zeit für Musik. Und passend zur sonnigen, freudigen Stimmung, passend zur Vorfreude auf den Frühling habe ich für die heutige Rubrik „Meine liebsten Folk Songs“ ein schottisches Lied, ein Lied von den äußeren Hebriden ausgewählt. Durch eine CD meiner schottischen Lieblingssängerin Julie Fowlis habe ich es kennen gelernt.

Der Titel bedeutet übersetzt so viel wie „Der Drink wird in der Hand meines Liebsten sein“.    

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Dein ureigener Weg

Dein ureigener Weg

Du bist auf Deinem ureigenen Weg…

… falls Du es vergessen hast, wollte ich Dich daran erinnern…

Ich wünsche mir sehr, dass Du Deinen Weg wahrnimmst mit allen Umwegen und gefährlichen Passagen, mit allen schönen und vergnüglichen Teilstrecken, mit allem Auf und Ab, mit Stellen an denen Du gesprungen bist oder getaucht. Und mit allen Verheißungen, die noch auf Dich warten.

Nimm Deinen Weg von oben wahr, schwing Dich mal hinauf in die Adlerperspektive und vermutlich wirst Du staunen. Über Deinen Mut wirst Du staunen. Und darüber, wie alles zusammen hängt.

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Die Flamme der Brighid

Die Flamme der Brighid

Wer ist Brighid?

Eine keltische Göttin könnte ich schreiben, Patronin der Schmiedekunst, Hüterin des Herdfeuers, Beschützerin der schwangeren Frauen und Funken der Inspiration für die Künstler. Ich könnte Dir erzählen, dass die Menschen in Irland und Schottland diese Göttin so sehr verehrt haben, dass sie in christlichen Zeiten in eine Heilige „verwandelt“ wurde und dass in ihrem Heiligtum in Kildare nun neunzehn Nonnen ihre Flamme bewachen.

Aber all das kannst Du auch woanders nachlesen. Ich möchte Dir lieber erzählen, wo Du Brighid finden kannst.

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