Von den Elfen und anderen Naturgeistern

Von den Elfen und anderen Naturgeistern

Naturgeister

Sie beschäftigen die Menschen schon seit langer Zeit. In den Geschichten, im Brauchtum und in den Mythen vieler Kulturen haben sie einen festen Platz. Ob Elfen, Feen, Leprechauns, Trolle, Zwerge, Gnome, Kobolde, Sidhe, Nymphen, Nixen, Faune, Korrigans, Rusalki oder verborgenes Volk, die Menschen haben den Naturgeistern viele Namen gegeben. Gibt es sie wirklich? Und wenn ja, wer sind sie? Lass uns heute gemeinsam in die Welt der Naturgeister eintauchen.

Vorneweg gleich eine Frage: Glaubst Du an ihre Existenz?

Hast Du schon mal Naturgeister gesehen oder gefühlt? Glaubst Du oder weißt Du, dass es sie gibt? Oder ist es ein Aberglauben aus Zeiten, in denen die Natur für die Menschen noch bedrohlich und unverständlich war und man den Urgewalten nahe kommen wollte mit Geschichten um diese Wesen, die lange vor einem schon in den Landschaften der eigenen Heimat gelebt haben?

 

Gleich zu Beginn dieses Artikels sage ich Dir ganz klar, dass ich zutiefst überzeugt bin von der Existenz der Naturgeister.

Und dass ich heute mit Dir den Aspekt der Kommunikation mit den Naturgeistern beleuchten möchte. Und weniger über die vielen Mythen schreiben, die sich um sie ranken. Es gibt heute immer noch viele Leute, die sagen, dass sie die Naturgeister sehen können. Die mit ihnen kommunizieren. Und manche davon schreiben Bücher über sie.

 

Findhorn und die Naturgeister

Zum Beispiel über das Experiment in Findhorn, im Nordosten Schottlands, wo man bewusst mit den Kräften der Natur zusammen arbeitet und sensationelle Ergebnisse erhält, was das Pflanzenwachstum in den dortigen Gärten angeht.

Die drei Gründer von Findhorn hatten in den 1960ern ihre Arbeit und Unterkunft verloren und wohnten in einem Wohnwagen. Um sich über Wasser zu halten, begannen sie Gemüse anzubauen. Wohlgemerkt auf Sandboden und im rauen Klima Schottlands. Dorothy Maclean, eine der drei, meditierte täglich und erhielt eines Tages Eingebungen darüber, was bezüglich des Gartens zu tun sei. Sie sagte, diese Eingebungen kämen von den Naturgeistern, deren ganz natürliche Aufgabe es sei, die natürliche Umwelt zu strukturieren und ihr Kraft zu geben.

Diese Naturgeister nannte sie Devas. Sie seien Energieformen und würden Informationen über Form und Aussehen der Pflanzen tragen. Außerdem seien sie Helfer und Assistenten für die Pflanzen, um diese verschiedenen Formen zu materialisieren und sich optimal zu entwickeln. Für die Naturgeister sähe ein Garten aus wie ein Energiefeld mit Linien, in welchem verschiedenste Wirbel existieren.

Ob man dem nun Glauben schenken will oder nicht, es ist eine Tatsache, dass die drei Gründer von Findhorn zusammen mit ihren Kindern Kohlköpfe von 40 Pfund Gewicht in ihrem Garten hatten. Was wohl selbst unter günstigsten gärtnerischen Bedingungen nicht leicht zu erreichen sei. Auf kargem Boden blühten und wuchsen die Pflanzen wie verrückt, sodass sie sogar Gemüse übrig hatten und es verkaufen konnten. Diese erstaunlichen Erfolge blieben nicht unbemerkt und im Laufe der Zeit ist dort ein Ökodorf entstanden, in dem heute noch täglich mehrmals gemeinsam meditiert wird, um sich einzustimmen auf die Naturgeister und die verschiedenen Arbeiten, die anstehen.

Hier ist ein Filmbeitrag über die Geschichte von Findhorn. Darüber wie alles begann.

 

Bist Du selbst ein/e GärtnerIn? Hast Du Pflanzen auf dem Balkon oder in Deiner Wohnung? Wenn Du es nicht schon längst tust, dann probier es mal aus, die Pflanzen und ihre Naturgeister durch positive Gedanken und Gefühle zu beeinflussen.

 

Große Naturgeister der Landschaftsformen

Von der kleinsten Blumenelfe bis hin zu Elementarwesen, die Welt der Naturgeister ist bunt und vielfältig. Sie helfen nicht nur den Pflanzen beim Wachsen sondern sie geben auch großen Gebirgszügen und ganzen Landschaftsformen Kraft und Schutz.

Als ich anfing mich mit ihnen zu beschäftigen, da kannte ich sicher die Elfen und die Geschichten über Pflanzengeister, aber es war für mich neu, dass es sehr große Naturgeister gibt, die ganzen Landstrichen Kraft und Form geben.

In dem Moment, in dem wir von einer dreiwöchigen Norwegenreise zurück kamen, die Fähre in Dänemark verließen und Richtung Deutschland fuhren, da spürte ich eine große Traurigkeit über die Beschaffenheit der Landschaft, die wir hier so gewohnt sind. Nutzlandschaft, sogenannte „Kulturlandschaft“. Beim späteren Lesen eines Buches über Naturgeister wurde mir klar, warum ich so betrübt war: Die großen und mittelgroßen Naturgeister sind hier in Deutschland größtenteils verschwunden oder geschwächt, da kaum noch zusammenhängende, gesunde Waldgebiete vorhanden sind, die Böden stark versiegelt sind, alle Flüsse bis auf einige wenige begradigt wurden und durch so viele Straßen und Autobahnen die Landschaften förmlich zerschnitten wurden.

Ok, in Norwegen gibt es viele Tunnel, auch darüber kann man sich streiten. Dort hatte ich jedoch für ganze drei Wochen lang das Gefühl richtig glücklich zu sein, frei atmen zu können und von unbändiger Energie umgeben zu sein. Die Berge hatten Gesichter, die Fjorde hatten Melodien und es gab keine Zweifel an der Existenz von Naturgeistern. Zurück in Deutschland wirkte alles verkümmert, die Energie verbraucht oder sehr gering vorhanden. Die Symphonie, die in Norwegen in der Luft lag kam zum Verstummen.

Das Buch über Naturgeister, das ich weiter oben erwähne, ist von William Bloom und ich kann es sehr empfehlen:
https://www.amazon.de/Naturgeister-Devas-William-Bloom/dp/3894271787

 

Wer sind die Elfen und Naturgeister? Und wie sehen sie aus?

Wer oder was genau sind aber nun Naturgeister? Sind sie die Seele der Natur? Oder eigenständige Wesen, die der Natur helfen und ein definiertes Aussehen besitzen?

In diesem Bereich gehen die Meinungen und Erzählungen sehr weit auseinander. Und ich habe noch keine echte Antwort dazu gefunden. Manche Leute, die Elfen oder Gnome sehen können, beschreiben ihr Aussehen und ihre Gestalt. Es kursieren Bilder auf denen Elfen als niedliche keine Kinder mit Blüten im Haar dargestellt werden und Gnome klein und knorrig, oft mit langer Nase und kleinen Augen. Es kursieren Geschichten über Zwerge, dass sie klein, dick und oft schlecht gelaunt sind.

Vermutlich übersetzt unser Geist die Energie, die wir wahrnehmen in ein Bild und in Gefühle, mit denen wir etwas anfangen können.

Andere Menschen berichten, dass sie die Naturgeister eher als Energiefelder wahrnehmen. Durchaus sehr unterschiedlich geartet und schön anzusehen. Lichtpunkte, große bunte Schwaden oder Doughnut artige Ringe. Sie sagen auch, die Elfen mögen es nicht, wenn man sie verniedlicht darstellt.

 

Und nun kommst Du! Was ist Deine Empfindung dazu?

 

Alles eine Frage der Schwingung

Der Harfenspieler Christopher Daams hat bei Konzerten unserer damaligen Band Eilean – Celtic Music den Menschen immer sehr schön erklärt, warum man Elfen nicht direkt sehen kann: „Schau mal auf den Reifen eines Fahrrades. Schau hin, wenn das Rad still steht. Du kannst ganz deutlich die einzelnen Speichen erkennen und sie zählen. Und dann schau noch mal hin, wenn das Rad fährt. Und? Nun sind die einzelnen Speichen nicht mehr zu erkennen. Je schneller das Fahrrad fährt, desto weniger sind sie zu erkennen. Man sieht dort etwas schimmern, aber sehen kann man die Speichen nicht mehr wirklich.

So ist es auch mit den Elfen. Sie schwingen höher als alles, was wir mit unseren normalen Sinnen wahrnehmen können.“

Wenn Du sie wahrnehmen möchtest, dann schwinge Dich einfach ein in ihre Frequenzen. Sie lieben Freude, Musik, Tanz und Lachen. Und sie lieben es, wenn Du ihre Arbeit in der Natur von Herzen bewunderst und Dich an den großen und kleinen Blumen und Pflanzen erfreuen kannst. Oder mit dem Gluckern eines Bächleins mit kicherst. Man hört immer wieder, dass besonders Kinder eine enge Verbindung zu den Elfen und anderen Naturgeistern haben. Vielleicht weil sie sich so tief und ehrlich freuen können.

Die Naturgeister brauchen dringend unsere Hilfe, wie Du Dir sicher vorstellen kannst. Deshalb plädiere ich dafür, dass die Menschen sich wieder mehr in Verbindung bringen mit der Natur und den Naturgeistern, dass wir unsere Wahrnehmung verfeinern und wieder mehr Schwingungen von Freude, Bewunderung und Respekt aussenden. Nicht zu vergessen die ganz konkreten Handlungen, die aus dem Respekt für die Natur resultieren.

Was sind Deine Erfahrungen und Erlebnisse mit Elfen und anderen Naturgeistern? Oder haben Kinder Dir schon mal eine Elfengeschichte erzählt? Hinterlasse mir einen Kommentar, ich bin sehr neugierig darauf.

Folge mir auch auf:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.